Mahan ( 2007 )

eine Musik - Tanz - Video - Performance in Koproduktion mit dem Klangkonzepte Ensemble und der Tafelhalle Nürnberg

 

   Bild: Olivia Toffolini

 

Was macht glücklich?

Spaß, Leichtigkeit, Erlebniss und die Suche nach dem Kick sind mehr denn je gefragt. In dem persischen Märchen Mahan – genannt nach dem gleichnamigen Protagonisten -  ist die Suche nach dem Glück, nach rauschhaften Zuständen und die Flucht in Scheinwelten bestimmendes Thema und es ist zugleich die Grundlage für die Komposition des zeitgenössischen Komponisten Horst Lohse. Live gespielt von 2 Pianisten und 2 Schlagzeugern bildet sie einen dichten, atmosphärischen Rahmen für die Tanz-Video-Performance, die den aktuellen Bezug zu  oben genannten Themen sucht.

Welche Glücksversprechen gibt es? Was könnte das Paradies heute, was die Hölle sein? Was sind die Dämonen unserer Zeit? Und wer wäre Mahan heute?

Musik, Tanz und Video bilden Tableaus, die die Gedanken- und Erlebenswelt des Protagonisten Mahan fühl u.- sichtbar werden lassen. Choreografische Bilder verführen ihn in Welten, deren schöner Schein gebrochen durch harte, aktuelle Bilder sich als Täuschung entpuppt. Die Videoebene gibt Einblick in  seine Wunschgedanken, die sich dem Zuschauer durch skurrile Bilder puzzleartig erschließt.

  

Komposition: Horst Lohse / Musiker: Gottfried Rüll, Werner Dürmann, Roland Schmidt, Herrmann Schwander / Choreografie: Alexandra Rauh / Choreografische Mitarbeit: Ingo Schweiger / Tanz: Mey Sefan, Angela Lamprianidou / Performance: Boris LisowskiDramaturgie: Beate Höhn / Videobühnenbild: Frank Halbig, Olivia Toffolini (ZKM) / Künstl. Leitung: Alexandra Rauh / Wilfried Krüger /Produzenten: Wilfried Krüger, Alexandra Rauh

Dieses Projekt wird ermöglicht durch den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Forschung, Wissenschaft und Kunst, der Stadt Nürnberg und der Kingdon – Grünwald – Stiftung.

Koproduktion mit der Tafelhalle Nürnberg

Mit Unterstützung des Zentrums für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (ZKM)